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Notarzt-Einsatz am Skihang in Treffelhausen
TREFFELHAUSEN. Gleich zweimal musste am Wochenende die Bergwacht Göppingen am Skilift in Treffelhausen verunglückten Wintersportlern zu Hilfe kommen.
Am Samstagnachmittag stürzte eine 25-jährige Snowboarderin so unglücklich, dass sie mit dem Rettungshubschrauber in das Bundeswehrkrankenhaus nach Ulm geflogen werden musste. Zwar waren die diensthabenden Bergretter sofort an der Unfallstelle auf der Skipiste, aber aufgrund der Verletzungsmuster und der damit verbundenen starken Schmerzen war ein Abtransport ohne notärztliche Unterstützung nicht möglich. Sieben Minuten nach der Alarmierung landete der Rettungshubschrauber "Christoph 22" aus Ulm in der Nähe der Unfallstelle. Die Besatzung (zwei Notärztinnen und ein Rettungsassistent) musste die Patientin wegen starker Schmerzen noch auf der Piste narkotisieren und beatmen, damit die Bergretter sie schonend mit dem Akija zum Hubschrauber transportieren konnten.
Glimpflich kam dagegen am Sonntag ein 37-jähriger Skifahrer davon, der sich eine Knieverletzung zugezogen hatte. Nachdem die Bergretter das verletzte Bein mit einer Vakuumschiene ruhig gestellt hatten, wurde er mit dem Akija abtransportiert und vom DRK-Rettungsdienst in die Helfenstein Klinik nach Geislingen gebracht. |