Schlitten macht Kinokarriere

Bergwacht-Utensil im Film

Ein ausrangierter Schlitten der Göppinger Bergwacht hat es nun zu Filmruhm gebracht.

GÖPPINGEN Als sich im Frühjahr 2007 die Produktionsfirma des renommierten Regisseurs Veit Helmer bei Uwe Strofus, Bereitschaftsleiter der Bergwacht Göp-pingen meldete und nach einem „Rettungsschlitten" fragte konnte dieser nicht ahnen, was aus einem ausrangierten Akija werden würde. Helmer suchte einen „Rettungsschlitten" für den Film „Absurdistan", der demnächst gedreht werden sollte. Die Göppinger Berg-wächtler verfügten über einen nicht mehr einsatzfähigen Akija, den sie nach Berlin schickten. Jetzt ist der Film in den Kinos angelaufen, der Bayerische Filmpreis inzwischen überreicht und die Kritiker haben Gefallen an Film und Akija gefunden. Ein Rezensent nannte es „eine der schönsten Szenen", in der der Schlitten in eine Seilbahn umgewandelt bei Vollmond über die nächtlichen Dächer des Dorfes gondelt. Im Film ist der Akija aus Göppingen aber deutlich als solcher zu erkennen, das Bergwacht-Abzeichen und die Aufschrift „Bergwacht Göppingen" beweisen es.