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Rettung aus allen Gefahrenlagen Bergwacht des Roten Kreuzes ist im unwegsamen Gelände im Einsatz Fast jeder kennt die Blutspende-Aktionen und Rettungsdienste des Deutschen Roten Kreuzes. Doch hinter der weltweit vernetzten Hilfsorganisation steckt viel mehr als viele ahnen. Kreis Göppingen Rainer Abele fährt gerne Ski und auch Klettern gehört zu seinen Hobbys. Vor fast 30 Jahren hat ihn eine zufällig gelesene Broschüre animiert, seine sportlichen Fähigkeiten in den Dienst verunglückter Menschen zu stellen - bei der Bergwacht des Roten Kreuzes. "Überall gibt es unwegsames Gelände", erläutert der hauptberufliche Schreiner. Wanderer, Mountainbiker, Jäger, Drachenflieger. Genügend Menschen bewegen sich dort, wo kein Rettungswagen hingelangt und die Helfer nicht wissen, wie sie an die verunglückte Person herankommen. Nicht selten arbeitet die Bergwacht mit der Feuerwehr zusammen, ergänzt, wo Rettungskräfte nicht weiter kommen, sichern, bergen, seilen ab und versorgen als ausgebildete Sanitäter ehrenamtlich Verletzte. "Es ist ein gutes Gefühl, anderen aus einer Notlage zu helfen", sagt Abele bescheiden über investierte Zeit, Training, Einsätze und Risiken. Die beiden Bergwachtbereitschaften in Göppingen und Geislingen/Wiesensteig haben je 20 aktive, gut trainierte Ehrenamtliche, ein geländegängiges Fahrzeug und Bergungsgerät. Während sie eher Einzelne retten, haben Frank Meier und seine Gruppe größere Menschenmengen im Blick. Seit 1991 koordinieren der Schornsteinfeger und seine zwölf Mitstreiter beim Katastrophenschutz des DRK alles, was notwendig ist, wenn Feuer, Wasser, Giftgas oder ähnliches Menschen bedroht und ihr Hab und Gut zerstört haben. Wer hier mithelfen möchte, brauche lediglich "Mensch sein", lächelt Frank Meier, "alles andere ist zu lernen". Gerade nach schlimmen Ereignissen, auch bei Demos, Konzerten oder Sportveranstaltungen sind auch Thomas Ruckh und seine Kolleginnen vom Kreisauskunftsbüro dabei. Immer wenn Personen im Chaos verschwunden sind, kann das Personenauskunftswesen des Roten Kreuzes helfen. "Die Ungewissheit über den Verbleib eines lieben Menschen ist genauso schwer zu ertragen wie physisches Leid", so wurde es 1948 auf der Internationalen Rotkreuz-Konferenz in Stockholm festgehalten. Dieser Satz trägt die Arbeit des Kreisauskunftsbüros. Info Der aktive Einblick in die Arbeit des DRK ist am heutigen Samstag, 26. September , von 11 bis 17 Uhr beim DRK-Aktionstag in der Werfthalle im Göppinger Stauferpark möglich. |