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10. September 2009 |
Insgesamt 75 Einsatzkräfte suchten in der Nacht zum Donnerstag das Gebiet bei den Obstplantagen am Ortsrand von Gammelshausen ab. Ausgelöst wurde die Suchaktion, nachdem verschiedene Anrufer Hilferufe aus diesem Gebiet bei der Polizei gemeldet hatten. Nach zweistündiger Suche durch die Einsatzkräfte des DRK, der Bergwachten Göppingen und Geislingen-Wiesensteig und der Rettungshundestaffeln des DRK, der Johanniter und des BRH wurde der Einsatz erfolglos beendet. |
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09. März 2009 |
Bergwacht Göppingen im Einsatz
Gleich zweimal musste am Wochenende die Bergwacht Göppingen am Schilift in Treffelhausen verunglückten Wintersportlern zu Hilfe kommen. Am Samstag Nachmittag stürzte eine 25-jährige Snowboarderin so unglücklich, dass sie mit dem Rettungshubschrauber in das Bundeswehrkrankenhaus nach Ulm geflogen werden musste. Zwar waren die diensthabenden Bergretter sofort an der Unfallstelle auf der Schipiste, aber auf Grund der Verletzungsmuster und der damit verbundenen starken Schmerzen war ein Abtransport ohne notärztliche Unterstützung nicht möglich. Bereits sieben Minuten nach seiner Alarmierung landete der Rettungshubschrauber "Christoph 22" aus Ulm in der Nähe der Unfallstelle. Die Besatzung (2 Notärztinnen und ein Rettungsassistent) musste wegen der starken Schmerzen noch auf der Piste die Patientin narkotisieren und beatmen, damit die Bergretter sie schonend mit dem Akija zum Hubschrauber transportieren konnten. Erschwert wurde der Abtransport dadurch, dass nicht nur die verletzte Frau im sondern auch eine Notärztin auf dem Akija transportiert werden musste, da die Patientin beatmet werden musste.
Vergleichsweise glimpflich kam dagegen am Sonntag ein 37-jähriger Schifahrer davon, der sich eine Knieverletzung zugezogen hatte. Nachdem die Bergretter das verletzte Bein mit einer Vakuumschiene ruhig gestellt hatten wurde er mit dem Akija abtransportiert und vom DRK-Rettungsdienst in die Helfenstein-Klinik nach Geislingen gebracht. |
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22. September 2008 |
Spende für die Bergwacht Göppingen
Allianz Deutschland AG unterstützt Bereitschaftsarbeit
EISLINGEN Die Allianz Deutschland AG hat der DRK-Bergwacht Göppingen im Rahmen eines Vortrags des blinden Kletterers Andy Holzer in der Eislinger Stadthalle am 19. September eine Spende in Höhe von 2500 Euro überreicht. Sie gratulierte damit gleichzeitig zum 70-jährigen Bestehen der Gruppierung. Die Bergwacht will das Geld für die Ausstattung ihrer Mitglieder und die Förderung der Jugendarbeit verwenden. „Wir wollen mit dieser Aktion einen Beitrag leisten, die Bergwacht Göppingen für ihre schwierigen Einsätze noch besser auszurüsten“, sagte Dieter Seliger, Generalvertreter der Allianz in Heiningen, bei der Übergabe des Spendenschecks an den Bereitschaftsleiter Uwe Strofus.
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22. September 2008 |
„Ihr könnt eure Barrieren überwinden“
Blinde und sehende Kinder waren mit dem Blinden Andy Holzer klettern
Blind zu sein, bedeutet nicht behindert zu sein, sagt der Kletterer Andy Holzer. Er weiß, wovon er spricht: Er sieht selbst nichts. Mit blinden und sehenden Kindern war er am Samstag im Eselsburger Tal klettern.
„Uiuiui.“ Die zwölfjährige Rebecca steht vor den Eselsburger Felsen bei Herbrechtingen auf der Alb und macht ein besorgtes Gesicht. „Wenn ich diesen Berg sehe, wird mir ganz schön mulmig“, gesteht sie. Rebecca wird an diesem Tag etwas ganz Besonderes erleben: Sie wird klettern gehen mit einem echten Bergspezialisten. Das wäre noch nichts Besonderes, wenn ihr Kletterpartner nicht Andy Holzer hieße. Der Extremkletterer aus Osttirol ist seit seiner Geburt blind. Rebecca selbst ist stark sehbehindert. Zusammen mit der sehbehinderten Jessica (15) und der blinden Anna-Lena (9) der Nikolauspflege in Stuttgart und sechs Kindern des Rupert-Mayer-Hauses in Göppingen wird sie heute erleben, was Andy Holzer in seinen Vorträgen und Seminaren vermitteln will: „Ihr könnt eure Barrieren überwinden und etwas schaffen, was ihr nie für möglich gehalten habt.“
Der Osttiroler ist an diesem Wochenende auf Einladung der DRK-Bergwacht Göppingen in den Landkreis Göppingen gekommen. Nach einem Vortrag in der Eislinger Stadthalle am Vortag will er heute mit Kindern klettern. Die Aktion fällt in die bundesweite „Woche des bürgerschaftlichen Engagements“. Raimund Wimmer, Pressesprecher der Bergwacht erklärt: „Wir wollen uns in die Gesellschaft einbringen und halten integrative Projekte für äußerst wichtig.“ Sein Vorschlag, gemeinsam klettern zu gehen, traf beim Göppinger Rupert-Mayer-Haus, einem Kinder- und Jugendhilfezentrum, und der Grund-, Haupt- und Förderschule der Stuttgarter Nikolauspflege, die blinde und sehbehinderte Menschen unterstützt, auf große Begeisterung. In beiden Einrichtungen gibt es Kletterangebote für die Kinder. Martin Schwarz, Betreuer einer Wohngruppe des Rupert-Mayer-Hauses: „Das Erlebnis, eine Kletterwand hochgeklettert zu sein, ist was Tolles für die Kinder. Sie haben etwas Besonderes geschafft und werden so zu jemand Besonderem.“ Sich darauf verlassen können, dass am Boden einer steht und die Kletternden absichert, fordert Vertrauen und Verantwortung von allen Beteiligten. Doris Jostock, Lehrerin der Nikolauspflege, ist überzeugt, dass die Begegnung mit Andy Holzer ihren Schülerinnen gut tun wird. „Dass da ein Erwachsener in der gleichen Situation ist wie sie und sagt, es gibt keine Handicaps – das finde ich spannend.“
Spannend wird es jetzt auch für die Kinder. Die Klettergurte sind umgeschnallt, die Helme aufgesetzt. Eine ruhige Minute bleibt den Teilnehmern vor dem Kontakt mit dem Fels nicht mehr wirklich. Ein Fernsehteam des SWR dreht einen Beitrag für die Landesschau, mehrere Pressevertreter sind anwesend. Der 42-jährige Andy Holzer, der als Masseur arbeitet, lässt sich von dem Trubel nicht stören. Mit netten Sprüchen gelingt es ihm, die scheue Anna-Lena aus der Reserve zu locken und will wissen, ob die beiden überhaupt ein Seil zum Klettern brauchen. „Na klar!“, ruft die Neunjährige entzückt. „Sonst macht's ja rutsch, rutsch, falls ich runterfalle.“ An Andys Hand geht’s zu den Felsen, Anna-Lena konzentriert sich auf die Worte ihres blinden Partners: Mit ihren Händen soll sie den Stein ertasten, sich einen Weg für die Füße suchen und sich so nach oben arbeiten. „Sehende Menschen sehen den Felsen, weißt du? Aber wir müssen uns ein Bild mit unseren Händen machen“, erklärt er ihr. Die Kinder des Rupert-Mayer-Hauses stehen fasziniert daneben. Patrick (9), sagt beruhigend: „Du kannst dir ganz viel Zeit lassen.“ Und Felix (11) fügt hinzu: „Genau, das ist ja kein Wettbewerb.“
Und so geht es gemeinsam hoch – begleitet vom Klicken der Kameras und den Rufen des Fernsehteams. Wie schwierig dieser Sport für Blinde ist, das zeigt sich jetzt: Andy, der diesen Felsen heute zum ersten Mal erlebt, sucht lange nach einem guten Einstieg. Wo sind Risse und Kanten im Fels, an die man sich klammern kann? Tipps gibt es von seiner Frau Sabine und seinem Kletterpartner Hansjörg, der ihn von unten absichert. Unbeirrt setzt das zarte Mädchen seinen Weg fort, lässt sich von schwierigen Partien nicht abschrecken. „Sollen wir aufgeben?“, fragt Andy an einer besonders kniffligen Stelle. Anna-Lenas entschiedene Antwort: „Nein, ganz bestimmt nicht!“ Und sie steigen weiter. Als die beiden erfolgreich wieder unten angelangt sind, spricht das breite Lächeln auf den Gesichtern von Anna-Lena und Andy Bände: „Ich war ganz oben, es war so toll!“, ruft das Mädchen begeistert. Und Andy meint: „Eine super Geschichte, oder? Genau so ha be ich es mir vorgestellt.“ Doch Zeit zum Verschnaufen bleibt ihm nicht – alle wollen mit ihm klettern. Rebecca, ist, schon mitten im Fels, gar nicht mehr nervös, sondern winkt lachend nach unten. „Ich bin so stolz“, sagt sie später. „Ich habe es auf den Berg geschafft.“
Bildunterschrift: Durch gemeinsames Ertasten der Felsstruktur machen sich Andy und Anna-Lena ein Bild vom Fels
Autorenhinweise: TEXT: Kathrin Schoch FOTO: Raimund Wimmer
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08. September 2008 |
Klettern in der Dunkelheit
„Den Sehenden die Augen öffnen“ das will der 42-jährige blinde osttiroler Extrembergsteiger Andy Holzer. Auf Einladung der Bergwacht Göppingen wird er am Freitag, 19. September in der Stadthalle in Eislingen über seine Erlebnisse und Erfahrungen als Blinder berichten. „Klettern in der Dunkelheit“ ist der Titel seines Multivisionsvortrags, der gespickt ist von faszinierenden Fotos und Filmaufnahmen seiner Unternehmungen. Es ist ein Genuss dem sympathischen Osttiroler zuzuhören, wenn er beispielsweise berichtet, dass er zusammen mit seinem einarmigen Freund Peter Maier „mit vier Beinen, drei Armen und zwei Augen“ den höchsten Berg Amerikas, den 6962 Meter hohen Aconcagua bestiegen hat. Nervenkitzel gibt es bei seinem Bericht über die Besteigung des „Roten Turm“ (2 702 Meter) in den Lienzer Dolomiten zusammen mit dem ebenfalls blinden Amerikaner Erik Weihenmayer. Ohne jegliche Hilfe eines Sehenden bewältigten sie diese extreme Klettertour.
Auf den hohen Bergen der Welt fühlt sich Andy Holzer wohl. Neben dem Kilimandscharo (5 895 Meter), dem höchsten Berg Afrikas und dem Elbrus (5 642 Meter) in Russland hat er in diesem Jahr den 6 194 Meter hohen Mount McKinley, den höchsten Berg Nordamerikas und kältesten Berg der Welt bezwungen. Für Holzer ist dies der vierte der „Seven Summits“, wie die jeweils höchsten Berge jedes Kontinents genannt werden. Aber auch sein Tourenbuch in den Alpen lässt manchen gestandenen Bergsteiger entweder staunen oder gar „alt aussehen“. Holzer, der „vor der Angst nie Angst gehabt“ hat, nötigt einem Respekt ab, wenn er von seinen Besteigungen der 600 Meter hohen Nordwand der Großen Zinne, des Pilastro Pfeiler (Schwierigkeitsgrad 7+), der Gelben Kante an der schwierigsten der Drei Zinnen, der Kleinen Zinne oder der gefürchteten Cassin Route in der Südwand des Preußturmes (Drei Zinnen), die für den Laien wie eine ca. 350 Meter hohe überhängende Felsenmauer wirkt, erzählt. Die Lacher hat er auf seiner Seite zum Beispiel dann, wenn er nach seiner Schilderung der Besteigung der Cassin Route, die er zusammen mit dem ebenfalls blinden Erik Weihenmayer(USA) und dem beidseitig beinamputierten Prof. Hugh Herr aus Boston (USA) durchstieg, sagt: „Die Tour verlief sehr gut, nach fünf Stunden erreichten wir quasi ohne Behinderung den Gipfel“.
Andy Holzer kommt aber nicht nur wegen seines Vortrags nach Eislingen. Bei einem Glas Bier zusammen mit Raimund Wimmer von der Bergwacht Göppingen entstand die Idee, auch „etwas Praktisches zu machen“. So werden die Bergrettern der Bergwacht Göppingen zusammen mit Andy Holzer und blinden Kindern und sehenden Kindern einer heilpädagogischen Einrichtung einen Klettertag an Felsen der Schwäbischen Alb durchführen. Diese Aktion ist auch Teil der bundesweiten Freiwilligen-Offensive „Engagement macht stark - Woche des bürgerschaftlichen Engagements 2008“.
Karten für den Vortrag am 19. September 2008, 20:00 Uhr, Stadthalle Eislingen sind erhältlich
* online unter www.bergwacht-goeppingen.de und * im iPunkt im Rathaus, Hauptstr. 1, 73033 Göppingen, Tel. (07161) 650 292, ipunkt@goeppingen.de; * im Basislager Göppingen, Österbachstr. 21, 73033 Göppingen, Tel. (07161) 68 34 89 und * bei Sport Russer, Jahnstr. 86, 73037 Göppingen.
Bildunterschrift: Die Dreierseilschaft ( von links: Hugh Herr, Andy Holzer, Erik Weihenmayer vor der Südwand (Via Cassin, VII-) des Preußturmes. Foto: Privat Andy Holzer
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13. August 2008 |
Bergwacht im Einsatz
Eine 67-jährige Frau aus Blaubeuren stürzte am Mittwoch gegen 11:30 Uhr im steilen Waldgelände am Fuchseck bei Schlat etwa 100 Meter ab. Dabei zog sie sich schwerste Verletzungen zu. Neben dem Notarzt und dem DRK-Rettungsdienst waren auch die Bergwachten aus Göppingen und Geislingen-Wiesensteig im Einsatz. Nach der medizinischen Versorgung im Steilgeländ evor Ort wurde die Verletzte von den Bergrettern in der Gebirgstrage etwa 100 Meter abgeseilt und dem Rettungsdienst übergeben. Nach der weiteren Behandlung durch die Notärzte des DRK und des inzwischen gelandeten Rettungshubschraubers Christoph 22 aus Ulm wurde die Patientin mit dem Rettungswagen zum Hubschrauberlandeplatz auf einer Wiese beim Gairenbuckel gebracht, von wo aus sie wurde in die Uni-Klinik nach Ulm geflogen wurde.
Foto: Raimund Wimmer
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24. Juli 2008 |
Kartenvorverkauf hat begonnen Andy Holzer über "Klettern in der Dunkelheit"
Anlässlich ihres 70-jährigen Jubiläums hat die Bergwacht Göppingen den blinden Extrembergsteiger Andy Holzer aus Osttirol zu Gast. In einer Multivisionsschau berichtet er am 19. September in der Eislinger Stadthalle über seine bergsteigerischen Leistungen. Sein Tourenbuch nötigt jedem gestandenen Alpinisten Respekt ab: Klettertouren bis zum 7. Schwierigkeitsgrad, wie etwa die Via Comici in der Nordwand der großen Zinne, 80 bis 90 Schitouren pro Jahr, Höhenbesteigungen wie Elbrus, Kilimanjaro, Aconcagua und ganz aktuell, die Besteigung des kältesten Bergs der Erde, den 6.194 Meter hohen Mount. McKinley in Alaska. Zusammen mit der Bergwacht Göppingen wird Holzer mit blinden Kindern und Kindern einer sozialpädagogischen Einrichtung einen Klettertag an den Felsen der Schwäbischen Alb erleben.
Der Vorverkauf für den Vortrag am 19. September 2008, 20:00 Uhr, Stadthalle Eislingen hat jetzt begonnen. Karten sind erhältlich online unter www.bergwacht-goeppingen.de und im iPunkt im Rathaus, Hauptstr. 1, 73033 Göppingen, Tel. (07161) 650 292, ipunkt@goeppingen.de; ab 01. September auch im Basislager Göppingen, Österbachstr. 21, 73033 Göppingen, Tel. (07161) 68 34 89 und bei Sport Russer, Jahnstr. 86, 73037 Göppingen.
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09. Mai 2008 |
Vermisstensuche erfolgreich
Erfolgreich verlief eine groß angelegte Suchaktion am Donnerstag Abend im Bereich Ursenwang - Manzen.nach einem 72-jähriger Mann, der um 18:00 Uhr als vermisst gemeldet wurde. Nach der Alarmierung der Rettungskräfte um 20:11 Uhr wurde der Mann nach einer zweistündigen Suche um 22:30 Uhr in einem Wald in der Nähe von Manzen von einem Rettungshund aufgefunden. Nach einer Erstversorgung durch Mitglieder der Bergwacht Göppingen wurde er von diesen zur Hauptstraße transportiert und dem DRK Rettungsdienst übergeben. An der Suche waren insgesamt 63 Personen von DRK, Bergwacht Göppingen und Geislingen-Wiesensteig sowie 21 Rettungshunde der Rettungshundestaffeln des DRK Göppingen und Nürtingen, des Bundesverband Rettungshunde und der Johanniter beteiligt. |
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04. April 2008 |
Bergwacht Göppingen in Absurdistan?
Als sich im Frühjahr 2007 die Produktionsfirma des renommierten Regisseurs Veit Helmer bei Uwe Strofus, Bereitschaftsleiter der Bergwacht Göppingen meldete und nach einem „Rettungsschlitten“ fragte konnte dieser nicht ahnen, was aus einem ausrangierten und nicht mehr einsatzfähigen Akija werden würde.
Über den Internetauftritt der Bergwacht Göppingen sei sie auf ihn gestoßen, so die Mitarbeiterin von Veit Helmer Produktion .Sie seien auf der Suche nach einem „Rettungsschlitten“ für den Film „Absurdistan“, der demnächst gedreht werden soll. Die Göppinger Bergwächtler verfügten über einen nicht mehr einsatzfähigen Akija, den sie nach Berlin schickten. Jetzt ist der Film in den Kinos angelaufen, der Bayerische Filmpreis inzwischen überreicht und die Kritiker haben Gefallen an dem Film und dem Akija gefunden, wenn gleich er auch zum Beispiel zu einer Seilbahn („in einer der schönsten Szenen von „Absurdistan“ gondelt Aya in einer von ihrem Liebsten für sie konstruierten Seilbahn bei Vollmond über die nächtlichen Dächer des Dorfes“, Hanns-Georg Rodek, WELT online) oder gar zu einem Bett („Daher gibt es Momente, die ohne Zweifel bezaubern und faszinieren, wenn zum Beispiel der hormongesteuerte Timelko mit einem an Drähten und Schnüren befestigten Bett die verwirrte Aya über die Dächer der ganzen Stadt zieht“, P. Wellinski, filmszene.de) mutierte. Im Film ist der Akija aus Göppingen aber deutlich als solcher zu erkennen, das Bergwacht-Abzeichen und die Aufschrift „Bergwacht Göppingen“ beweisen es.
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13. März 2008 |
Bergwacht Göppingen feiert
Die Bergwacht Göppingen feiert in diesem Jahr ihr 70-jähriges Bestehen. Dies nehmen die Bergwächtler zum Anlass, sich, ihren Freunden und Gönnern und der Bevölkerung ein besonderes Geburtstagsgeschenk zu machen. Drei Veranstaltungen, jede für sich ein Highlight, hat Raimund Wimmer, Pressesprecher der Bereitschaft und für die Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich, vorbereitet. „Am 28. April wird Alexander Huber, der jüngere der Huberbuam, mit seiner Multivisionsschau „Opera vertikal“ in die Stadthalle kommen“ so Raimund Wimmer „Bilder, Filme und natürlich die fesselnden Erzählungen von Alex dazu versprechen einen spannenden Abend. Nervenkitzel und Gänsehaut versprechen die Berichte von seinen Projekten wie zum Beispiel den Speed-Weltrekord mit dem er und sein Bruder im Oktober 2007 erneut Alpingeschichte schrieben, als sie die „Nose“ am El Capitan, die berühmteste Kletterroute der Welt, in 2:45:45 Std. durchstiegen und damit einen neuen Weltrekord aufgestellt haben.“ Aber auch sein Bericht über die Free Solo Besteigungen lassen den Atem Stocken. Mit der Route ‚Kommunist’ kletterte Alexander die erste und bisher einzige X+ Route free solo.
Am 19. September wird Andy Holzer in der Stadthalle Eislingen zu Gast sein. Holzers Tourenbuch nötigt jedem gestandenen Alpinisten Respekt ab: Klettertouren bis zum 7. Schwierigkeitsgrad, wie etwa die Via Comici in der Nordwand der großen Zinne, 80 bis 90 Schitouren pro Jahr, Höhenbesteigungen wie Elbrus, Kilimanjaro und Aconcagua. Was die Leistungen des osttiroler Bergsteigers jedoch nahezu unglaublich erscheinen lassen, ist schlichtweg die Tatsache, dass Andy Holzer von Geburt an blind ist. Raimund Wimmer: „Er meistert als Blinder schwierigste Touren und strahlt dabei eine Tatkraft und einen lebensbejahenden Optimismus aus, der für uns nicht Behinderte beispielhaft ist.“ Am 20 September werden dann die Göppinger Bergretter zusammen mit Andy Holzer und blinden Kindern und Jugendlichen an der Schwäbischen Alb klettern. „Um diesen diesen Klettertag stemmen zu können suchen wir noch Unterstützer, denn wir wollen von den Kindern ja keine Teilnehmergebühr verlangen,“ so Wimmer, „leider haben wir uns bis jetzt nur Absagen eingehandelt.“
Weiter Informationen gibt’s unter www.bergwacht-goeppingen.de. Karten sind erhältlich in den NWZ Geschäftsstellen Göppingen und Eislingen, im iPunkt im Rathaus, im Basislager, bei Sport Russer und online auf der Web-Seite der Bergwacht Göppingen.
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04. Dezember 2007 |
Kletterer abgestürzt und schwer verletzt Jahreshauptübung der Bergwacht Göppingen
"Ein Kletterer ist am Drehfels bei Geislingen abgestürzt", so die Meldung, die am Sonntag Morgen auf der Bergrettungswache "Schafhaus" bei Lauterstein einging. Sie war der Startschuss zur diesjährigen großen Hauptübung der Bergwacht Göppingen. Mit zwei Einsatzfahrzeugen machten sich zehn Bergwächtlerinnen und Bergwächtler auf den Weg zum Einsatzort am Albtrauf. Sofort nach dem Eintreffen begann eine Einsatzgruppe mit der Suche nach dem Verletzten, denn der Meldung war nicht klar zu entnehmen, wo an der Felsengruppe der Verunglückte lag. Das extrem steile Waldgelände mit all seinen Tücken, wie zum Beispiel nasses Laub auf nassen Todholzstämmen und vermoostem Gestein oder durchnässter Waldboden und Geröll erforderten höchste Aufmerksamkeit und Konzentration der Helfer. Der Abgestürzte wurde eingeklemmt zwischen einem Felsfuß und einem Baum aufgefunden. Eine erste Untersuchung ergab, dass der Kletterer sich einen offenen Unterschenkelbruch und eine Darmverletzungen zugezogen hatte. Die Bergretter begannen sofort mit der Versorgung des Patienten und forderten einen Notarzt und das notwendige Berge gerät, eine Gebirgstrage an. Der Notarzt verabreichte Schmerzmittel, eine Infusion wurde angelegt und Sauerstoff verabreicht. Nun konnten auch die Brüche schmerzfrei geschient und der Patient für den Abtransport vorbereitet werden. Zwischenzeitlich hat sich auch die zweite Einsatzgruppe mit der Gebirgsstraße zur Unfallstelle abgeseilt. Das Umbetten in die Gebirgtrage erwies sich als äußerst schwierig, denn zum Einen musste der Verletzte aus dem Zwischenraum zwischen Fels und Baum möglichst schonend herausgetragen werden, zum Anderen war das Einladen in die Trage wegen der Steilheit des Geländes und dem Platzmangel erschwert. Mit Statikseilen wurde zwei Retter mit dem verunglückten Kletterer in der Gebirgtrage mehrere hundert Meter durch das steile, rutschige und steinschlaggefährdete Waldgebiet ins Eybachtal abgeseilt.
Bei der anschließenden Abschlussbesprechung in der Bergrettungswache dankte Bereitschaftsleiter Uwe Strofus den Bergwächtlerinnen und Bergwächtler für ihre Einsatzbereitschaft im vergangenen Jahr. Die Übung habe den hohen Ausbildungsstand der Bergretter aus Göppingen wieder einmal eindrucksvoll dokumentiert. Vor allem das Engagement vieler Bergwachtmitglieder als Helfer vor Ort (HvO) trage zu einer hohen Qualität speziell im Bereich Sanitätswesens bei. Der technische Leiter für die Bergrettung, Bernd Rein machte sich für die Beschaffung eines zweiten GPS-Geräts stark, denn dadurch könne noch schneller und effektiver die genaue Lokalisierung von Einsatzstellen, vor allem im unwegsamen Gelände erfolgen und an die jeweils nachfolgenden Einsatzgruppen übermittelt
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01. November 2007 |
Vermisstensuche
40 Einsatzkräfte des DRK, der Bergwachten Göppingen und Geislingen-Wiesensteig und der Rettungshundestaffel des Bundesverbands Rettungshunde waren am frühen Donnerstag (Allerheiligen) Morgen von 05:00 bis 06:30 Uhr in Jebenhausen im Einsatz, um nach einem 77 jährigen demenzkranken Mann zu suchen. Er hatte das Haus vermutlich in der Zeit zwischen 00:30 Uhr und 03:00 Uhr verlassen. Nachdem die Suche durch Familienangehörige und mehreren Polizeistreifen erfolglos blieb, wurden die Rettungsdienste alarmiert. Da der Vermisste nur im Schlafanzug und ohne Schuhe unterwegs war, befand er sich in einer akuten gesundheitgefährdenten Situation. Bereits kurz nach Beginn der organisierten Suche wurde der Mann von einer Suchgruppe der Bergwacht in einem eingezäunten Grundstücks am Ortsrand entdeckt, wo er regungslos in einem Winkel stand. Mit Wolldecken wurde er vor weiterer Auskühlung geschützt und nach einer Erstversorgung mit einer akuten Unterkühlung zur weiteren Behandlung in die Klinik am Eichert gebracht. Die bereits auf der Anfahrt befindlichen Rettungshundestaffeln er Johanniter und des DRK brachen darauf hin ihren Einsatz ab. |
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07. Oktober 2007 |
Vermisstensuche
40 Einsatzkräfte des DRK, der Bergwachten Göppingen und Geislingen-Wiesensteig, der Rettungshundestaffeln der Johanniter, Malteser, des DRK und des Bundesverbands Rettungshunde waren am frühen Sonntag Morgen von 03:45 bis 07:50 Uhr im Einsatz, um nach einem 22 jährigen Mann mit Behinderung zu suchen. Auf Grund der Funkzellenortung des Handys des Vermissten ging die Polizei von einem Suchgebiet aus, das rund um den Hohenstaufen lag. Die Suche wurde abgebrochen, nachdem der Gesuchte sein Handy wieder eingeschaltet hatte und die Ortung auf einen Aufenthalt in einem anderen Landkreis hinwies. Vermutlich hatte der junge Mann in der Dunkelheit die Richtung verwechselt. |
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05. August 2007 |
Betrunkener aus Bachbett geborgen
Am Samstag Nacht um 23:49 wurde die Bergwacht zur Unterstützung des DRK Rettungsdienstes und des Notarztes nach Ursenwang gerufen. Ein 20jähriger Mann musste aus einem Bachbett geborgen werden. Nach kräftigem Alkoholkonsum stürzte er etwa fünf Meter die steile Böschung hinab. Zwar konnte er vom Notarzt und dem Rettungsdienst medizinisch versorgt werden, für die Bergung wurden allerdings die Spezialisten der Bergwacht benötigt. Acht Bergwächtler der Bereitschaften Göppingen und Geislingen/Wiesensteig transportierten den Verletzten mit der Gebirgstrage durch das steile Gelände nach oben, wo er dem Rettungsdienst übergeben wurde. Mit einer Alkoholvergiftung und akuten Unterkühlung wurde er in die Klinik am Eichert gebracht. |
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17. Juni 2007 |
Bergwacht im Einsatz: 40-jähriger abgestürzt
Am frühen Samstag Abend stürzte ein 40-jähriger Mann im Bereich der Türkheimer Steige bei Geislingen etwa zehn Meter in Tiefe. Er betrat einen von oben begehbaren Felsen und verlor den Halt. Bei dem Sturz zog er sich schwere Verletzungen zu. Der Notarzt versorgte den Verunglückten am Unfallort. Die Bergwacht aus Geislingen-Wiesensteig seilte den Verletzten mit der Gebirgstrage durch das extrem steile Wald- und Felsgelände etwa 20 Meter zur Straße ab, wo er dem DRK-Rettungsdienst übergeben werden konnte. Unterstützt wurden sie dabei von der Bergwacht Göppingen. |
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